Es gibt Themen, die begleiten unser Hobby schon seit Jahrzehnten. Und eines davon ist die Frage, ob ein Spielleiter Würfelwürfe verändern darf.
Für manche ist die Antwort eindeutig: Niemals! Wer würfelt, muss mit dem Ergebnis leben! Alles andere nimmt den Würfeln ihre Bedeutung und untergräbt das Vertrauen der Spieler. Andere sehen das anders. Für sie geht es beim Rollenspiel nicht darum, jeden Würfelwurf unangetastet zu lassen, sondern darum, gemeinsam eine spannende Geschichte zu erleben.
Vor einigen Tagen bin ich auf ein englischsprachiges Essay gestoßen, das genau diese Diskussion wieder in Gang gesetzt hat. Und mich hat es dazu veranlasst mir meine eigene Haltung zu diesem Thema noch einmal bewusst zu machen und zu hinterfragen.
In der neuen Folge von Der Rollenspieler spreche ich deshalb darüber, wie ich selbst mit Fudging umgehe. Warum ich manchmal tatsächlich in Würfelwürfe eingreife. Wo für mich die Grenzen liegen. Und weshalb ich glaube, dass es dabei um weit mehr geht als um die Frage, ob ein Spielleiter „schummelt“.
Außerdem erzähle ich von einer Szene aus einer meiner eigenen Spielrunden, in der genau diese Entscheidung eine entscheidende Rolle gespielt hat.
Die Folge findest du überall wo es Podcasts gibt.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören und bin anschließend gespannt auf deine Meinung.
Sind Würfelwürfe unantastbar? Oder darf ein Spielleiter eingreifen, wenn dadurch der gemeinsame Spielabend gewinnt?
Schreib mir gern auf Instagram, Facebook oder direkt hier in die Kommentare.
Links aus der Folge:
The Loaded Die – On Fudging, Fairness, and What the Dice Are Actually For (Essay auf RPG Gazzete)
Dysilvania (Youtube)
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Der Rollenspieler ist ein Hobbyprojekt.
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